Teilnahme an der Konferenz „Transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung“ am 19. und 20.09.2014

Vorkongress zur Abschlussveranstaltung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

19. und 20.09.2014 in Berlin in der Kalkscheune (Johannisstr. 2, 10117 Berlin)

Organisierte Durchführung bei World University Service (WUS) und Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)

“Education is the most important weapon to change the world.” (Englisch, Nelson Mandela.)

„Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern“ (Nelson Mandela.)

„Erziehung ist die Summe der Reaktionen der Gesellschaft auf die Entwicklungssache“ (Siegfied Bernfeld, 1924.)

Frau Omoniyi Ogodo-Bach, die Vorsitzende des Interkulturelles Haus hat an dieser Veranstaltung teilgenommen. Die Konferenz liefert die Beiträge der Zivilgesellschaft zum Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung und zur Zukunftscharta des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Ziel des Kongresses war es, aus zivilgesellschaftlicher Sicht Vorschläge für die Umsetzung des neuen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)-Weltaktionsprogrammes zu machen, das die Vorhaben der auslaufenden BNE-Dekade aufgreifen und weiterentwickeln wird.

Mit der Ende der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014) und dem Auslaufen der großen Weltprogramme („Bildung für Alle“ und „Millenniums Entwicklungsziele“) wird weltweit die integrative Neuorientierung des Rio-Prozesses diskutiert. Dies stellt die Zivilgesellschaft vor Herausforderungen und Chancen.

Angesprochen waren vor allem Akteure der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft sowie aus Institutionen, Politik und Verwaltung und anderen Bereichen der BNE: Umweltbildung, kulturelle und interreligiöse Bildung, Migrantinnen und Migranten, Jugendliche, Lehrende und Wissenschaft.

Es gab von allem fünf verschiedene Workshops mit verschiedenen Themen. In den Workshops wurden Empfehlungen für die Umsetzung der BNE- Weltaktionsprogramme und die Zukunftscharta des BMZ erarbeitet. Zusätzlich, die Workshops bezogen sich in Ihrer Aufgabenstellung auf die Prioritäten des Weltaktionsprogramms.

Workshop 1

Wie kann sich eine verbandsübergreifende Bildungskoalition wirkungsvoll in die Politik einbringen?

Workshop 2

Wie werden Kommunen zum Schrittmacher für eine globale nachhaltige Entwicklung?

Workshop 3

Wie kann die Rolle der Lehrenden in einer transformativen Bildung gestärkt werden?

Workshop 4

Wie können Jugendliche in Ihrer Rolle als „change agents“ unterstützt werden?

Workshop 5

Education für Global Citizenship – sind wir schon auf dem Weg?

Omoniyi Ogodo-Bach nahm am Workshop für Jugendliche in Ihrer Rolle als „change agents“ teil. Die Jugend hat ein besonderes Interesse an einer besseren Zukunftsgestaltung für sich und die nachfolgenden Generationen. Mehr noch: Heutzutage ist die Jugend im zunehmenden Maße eine Antriebskraft für Bildungsprozesse, besonders bezüglich des außerschulischen und informellen Lernens. Die Jugend als Akteur einer Veränderung hin zu einer nachhaltigen Entwicklung muss mit Hilfe der BNE unterstützt werden.

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