Weltfrauentag 2016

Die Präsidentin des „Interkulturelles Haus Saar e. V.“, Frau Omoniyi Ogodo-Bach, und der Vorstand laden Sie zu unserer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentags 2016 unter dem Motto „Wir sind bunt und aktiv“ am 08. März 2016 ab 14.00 Uhr in die Steinwaldstr. 17 in 66538 Neunkirchen ein.

Der Frauentag hat eine lange Tradition. Er ist ein Welttag, der immer am 08. März begangen wird. Es geht unter anderem um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Frau Omoniyi Ogodo-Bach hat ein interessantes Programm zusammengestellt, mit dem wir über die Themen „Bessere Bildung für Frauen und Mädchen“ und „Frauenrechte und Menschenrechte“ informieren. Dabei möchten wir Ihnen gern auch unseren Verein und seine Aktivitäten vorstellen.

Das Programm wird mit kultureller Vielfalt unterschiedlicher Länder kulinarisch abgerundet.

Es wird von Frauen aus verschiedenen Ländern und jeden Alters gestaltet.

Anmeldung und Rückmeldung an:

Omoniyi Ogodo-Bach:    E-Mail: niyitemi2002@yahoo.com oder info@ikh-saar.de

Tel. Nr.: 0171 2857 664

 

Ursprung und Bedeutung des Weltfrauentags

Der 08. März 1908 ist der traurige Ursprung des bekannten Weltfrauentags. In New York traten die Arbeiterinnen der Textilfabrik „Cotton“ in einen Streik um bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Dieser Streik nahm leider ein dramatisches Ende – Aufseher und Fabrikbesitzer schlossen die protestierenden Frauen in der Fabrik ein, um eine Solidarisierung mit anderen Gruppen zu verhindern. Ein Feuer brach aus und 129 Frauen starben.

Am 19. März 1911 fand der erste internationale Weltfrauentag statt. Der Weltfrauentag wurde von Clara Zetkin (deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin, 1857-1933) bei der Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen (August 1910) initiiert. Frauen in den USA, Dänemark, Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen daran teil. Die Besonderheit dieses Datums wurde durch die Tatsache unterstrichen, dass am 18. März der Gedenktag für die Gefallenen in Berlin der Revolution von 1848/49 war. Die Forderungen der Frauen waren:

  • Kampf gegen den Krieg
  • Wahl- und Stimmrecht für Frauen
  • Arbeitsschutzgesetze und 8-Stunden-Tag
  • Mutter- und Kinderschutz
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeitsleistung
  • Mindestlöhne

Schon damals wurde Wert darauf gelegt, dass keine „Sonderrechte“ sondern Menschenrechte gefordert wurden.

In den Folgejahren wurde der Frauentag zwischen Februar und März gefeiert. Endgültig wurde er 1921 auf den 08. März festgelegt – in Erinnerung an einen Streik von Textilarbeiterinnen in St. Petersburg an diesem Datum im Jahr 1917 (russisches Datum 23. Februar, Auslöser der Februar-revolution).

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